i have a dream. ganz bescheiden. ich will eigentlich nur mal wieder von zu hause aus ins netz kommen. der verwirklichung dieses traums steht genau das unternehmen im wege, das ich mit eben dieser beauftragt hatte: tiscali schafft es einfach nicht. und das seit juli 2006 -- das sind fast sechs monate. seit wochen denke ich, daß ich dieses organisierte unvermögen mal dokumentieren sollte, damit andere nicht in die gleiche falle laufen. immer wieder hatte ich hoffnung, daß sie es vielleicht (also eher zufällig) doch noch hinbekommen. aber eigentlich habe ich meine hoffnungen bereits begraben. ein providerwechsel ist wohl kein schlechter vorsatz für 2007.:: mehr ::
kein scherz -- diesmal geht's ausschließlich um die frage: "wie schreibe ich eigentlich eine e-mail?" ich bekomme nämlich jeden tag mindestens eine hand voll, bei der ich ein wenig in mich hinein weine. dabei geht es weniger um stilistisches, sondern eher um kommunikations-trivialitäten. und dann gibt es immer diese situationen, wo ich (gerne auch virtuell) nur fragende blicke ernte, wenn ein begriff wie "netiquette" fällt. es ist selten, aber in solchen augenblicken fühle ich mich irgendwie alt.:: mehr ::
gemäß der ehrwürdigen unix-tradition erfüllt ein programm genau einen zweck, und diesen möglichst optimal. aus der kombination mehrerer spezialisierter anwendungen lassen sich produktive und gut wartbare systeme beliebiger komplexität zusammensetzen. wer jedoch versucht, mit »grep« eine e-mail zu verschicken, stößt schnell an die grenzen des machbaren. wie vieles in der softwarewelt, lässt sich auch dieses prinzip als modell auf gesellschaftliche phänomene übertragen. in einem gastkommentar des linux magazins 05/2006 etwa äußert sich der consulting-spezialist eitel dignatz zur bildungspolitik. meine automatische antwort: »--help gibt ihnen weitere informationen.«:: mehr ::